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Was ist Brennwerttechnik?
Immer häufiger entscheiden sich Bauherren und Modernisierer für diese besonders energiesparende Heizform und
leisten somit einen erheblichen Beitrag zum Umweltschutz. Doch was ist das Besondere an dieser Technik?
Unter Brennwerttechnik versteht man in der Heizungstechnik das Herunterkühlen
des Abgases bis zur Kondesatbildung. Die dabei freigesetzte Energie wird dem Heizkreislauf zugeführt. Dies erfolgt bei einem herkömmlichen Kessel nicht, dort wird die im Kondensat enthaltene Energie über den Schornstein in die Umwelt abgeführt.
Die Brennwerttechnik läßt sich theoretisch bei jedem Brennstoff einsetzen. Derzeit hat sie sich aber nur bei gasbefeuerten Anlagen durchgesetzt, da bei der Verbrennung von Gas mehr Wasser freigesetzt wird als bei Öl
oder Kohle. Weiter haben Kohle und Öl den Nachteil, dass bei deren Verbrennung der im Brennstoff enthaltene Schwefel die Kesselwandungen und den Schornstein angreift und somit die Lebensdauer des
Materials sehr vermindert.Einbau einer Abgasleitung Da beim Herunterkühlen des Abgases Wasser entsteht, ist die Brennwerttechnik bei alten Schornsteinanlagen
nicht einsetzbar, da der Schornstein versottet. Versotten heißt, dass die im Abgas enthaltene restliche Feuchtigkeit in den Stein zieht und in Innenräumen und an Aussenmauerwerk zu Tage tritt. Diesem Phänomen
wird bei der Installation eines Brennwertgerätes vorgebeugt, indem in den alten Schornstein eine sogenannte Abgasleitung installiert wird, die aus feuchteundurchlässigem Material besteht.
Schont Geldbeutel und Umwelt Wer sich eine Brennwertheizung installieren lässt, hat verständlicherweise nicht nur die Umwelt sondern auch
seinen eigenen Gelbeutel im Sinn. Im Vergleich zu modernen Niedertemperaturheizungen lassen sich mit der Brennwerttechnik der Energieverbrauch und damit die Heizkosten um bis zu 15% senken. Verglichen mit den
ganz alten Anlagen sind sogar Einsparungen bis zu 40% möglich.
Somit ist die Nutzung der Brennwerttechnik nicht nur für die Umwelt gut, sie schont auch den Geldbeutel. |